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Grüsche

kr̊œ¹̜s½, Tb kr̊¥¹̜s½
f., 1. 'Kleie'; 2. 'Holzabfall, kleine Holzstücke' (so Nufenen GR). Vgl. Jutz 1, 1253; Id. 2, 817; RN 2, 421.

Ahd. crusc, mhd. grüsch n. 'Kleie', diese aus vorrom. *CR̂USCA (FEW 2, 1370); bei uns dürfte das Wort über das Rtr. ins Alem. übernommen worden sein; vgl. rtr. crüs-cha (E), crestga (S), f. 'Kleie' (Id. 2, 817; DRG 4, 293f.; Mätzler 1968, 64). Grüsche nennt man die beim Mahlen des Getreides abfallenden Schalen und Keime des Getreidekorns, welche mit Mehl vermischt oft als Viehfutter dienten. Daraus ging die Bedeutung 'Holzabfall, kleine Holzstücke' hervor.


Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Allein
 Nominal verbunden