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Glinzeli

gl̀Œnsk‡l“
n., 1. 'Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acer L.)'; 2. '(Fünf-)Fingerkraut (Potentilla aurea L., Potentilla verna L.)'. Vgl. Jutz 1, 1201; Id. 2, 639; Seitter 1977, 205 und 248.

Glinzeli, resp., mit sek. unetym. -k-Einschub, unser mda. Glinskele, ist Diminutiv zu Glinze f., und dieses ist Nominalbildung zu mhd. glinzen 'glänzen, schimmern'. Der Scharfe Hahnenfuss und das sehr ähnliche Fingerkraut haben ihren Mundartnamen vom Fettglanz der Blütenblätter.

In Flurnamen verweist das Wort auf das Vorkommen der beiden Pflanzenarten. Jutz 1, 1201 gibt für Glinskele in Liechtenstein und Vorarlberg nur die Bedeutung Scharfer Hahnenfuss; nach Id. 2, 639 gilt die Bezeichnung unter anderem in der angrenzenden Bündner Herrschaft auch für das Fingerkraut. Beide kommen demnach für Glinzgeleböchel Balzers in Frage.

Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Nominal verbunden