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Georg

Dt. g̀“œrg, kurz ›̊œrg, ̀‘¼rg, ›̏œri, ̜s¡r¹̜s, ›̊œrli, ̊u¼rli usw. - Artr. */̛g̊uör̛g/; rtr. ̛g̊œri, ›̊œri (E), ̛g¼ri (S)
Männlicher Vorname. Alem. Mundartformen (Kurz- und Koseformen) sind Jörg, Jürg, Ierg, Jöri (diese als rtr. Reliktform), Irg, Erg; Jörgli, Jörli, Irli und Üerli; auch (frz.) Schorsch erscheint. Für Vorarlberg gilt (nach Jutz 1, 1124): Ierg /—¼rg/ (Bregenzerwald), /ü¼rg/ (Frastanz), /›̊¡rg, ›̀‰rg/ (Bludenz), /erg/ (Götzis); Dim. /—¼rgle, ü¼rgle/, usw. Vgl. weiter Id. 2, 51; DRG 7, 645-648.

Kirchenlat. GEORGIUS, zu gr. GEORGIOS, eigtl. 'Bauer, Landmann'. Zur Herkunft siehe RN 3, 36 und 375ff. Nach DRG, loc. cit., liegt den romanischen Formen ein *J̄ORIU zugrunde.

Die Georgspatrozinien in Churrätien sind sehr zahlreich; sie sind häufig in Verbindung mit Burgkirchen zu suchen (Sogn Gieri bei Räzüns; Jörgenberg/Munt Sogn Gieri bei Waltensburg/Vuorz, etc.); in Unterrätien finden sich etwa die Georgskapellen bei Schloss Wartenstein (Pfäfers) und bei Berschis; Georg ist das ursprüngliche Patrozinium von Buchs, wo der Jörgimarkt noch heute abgehalten wird. In Geländenamen ist die alem. Rufform des Namens etwa nachweisbar in Irgaplätzle /›¼rg¼pl‰tsl¼/ Lingenau (VNB I/7, 93: urk. 1809 auf Jergenplätzle), ferner in Irga Bünt Gamprin. Für die rtr. und die dt. Sprachstufe aufschlussreich ist der Geländename Mumpertjöris für eine Lichtung im Waldgebiet genannt Santjürgen (!) über Azmoos (Stricker 1981b, 264).

Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Abgeleitet
 Nominal verbunden