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Gans

OL g̠as, pl. g̠“s, B g̠“s, pl. g̠“s, UL ġas, pl. ġ“s, Tb gans, gŠns, neuer überall gans; pl. g“ns, B g‰ns
f., 'Gans (Anser)'. Vgl. Jutz 1, 1057f.; Id. 2, 369; VALTS 1, 37 (die abweichende Sg.-Form von B ist ausdrücklich verzeichnet).

Ahd. gans, mhd. gans f. In früheren Zeiten unter anderen Verhältnissen muss die Gans auch bei uns wohlbekannt gewesen sein. Davon zeugen auch Flur- und Pflanzennamen mit Gans- als Bestimmungswort. Da Bekanntheit und Bedeutung des Tieres zurückgegangen sind, wird neben den alten mda. Formen mit Vokalisierung des /-n-/ heute vor allem die schriftsprachliche Form gebraucht (Jutz 1, 1058); man vergleiche auch die unten aufgeführten Namenformen.
Vorbemerkung: Weil ja die alte Mundartform /g̠as/ ( < ġas) im Raum Schaan-Eschen-Mauren mit dem Ergebnis von alem. Geiss (/g̠a¹s/) weitgehend zusammenfällt, könnte der eine oder andere Gans-Name unseres Korpus in Wirklichkeit ursprünglich zu Geiss f. gehören.

Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Nominal verbunden