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Gallus

g̀a̡l¥s, kurz auch g̀a̡li, g̀a̡l‡, pejor. g̀Š̡l‡ - Rtr. /gaº/ (S), ̛g̠aº (Sm), ̛gaº (aoeng.)
Männlicher Vorname (Jutz 1, 1053; Id. 2, 200).

Lat. GALLUS 'der aus Gallien Kommende' (RN 3, 375; DRG 7, 5), rtr. Gagl (S), Giagl (Sm), Gial(g) (altoeng.). Das Patrozinium des hl. Gallus verbreitete sich von dem im 8. Jh. entstandenen Kloster St. Gallen aus in der Ostschweiz, in Graubünden, aber auch in ganz Oberitalien. In Triesen tritt St. Gallus in einer romanischen Kirche, Nachfolgerin von St. Mamertus, auf. Das Patrozinium erscheint nicht nur im Frühmittelalter, sondern auch sehr häufig im 11./12. Jh. im Gebiet des Bistums Konstanz (vgl. Müller 1959, 321). Festtag des hl. Gallus ist der 16. Oktober; der Tag ist auch als bäuerlicher Zinstag bekannt (Jutz l. c.).


Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Allein: deutsch
 Verbunden mit anderem Personennamen: romanisch