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Büne

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f., 1. 'eingezäuntes und gedüngtes Stück Ackerland für Korn'; 2. 'Garten'; 3. 'Grundacker, Land, welches in der Ebene liegt und mit Karst und Haue bearbeitet wird'; 4. 'Weide, Wiese, die sich in eine Anhöhe oder Steile zieht'. Vgl. Id. 4, 1321. Das Wort ist westschweizerdeutsch, also, falls zu recht angesetzt, mit den Walsern an den Triesenberg gekommen. Heute ist es dort nicht mehr lebendig.

Ob mit der Bedeutungsnähe zu Bünt (Triesenberg Bünda) auch eine etymologische Verwandtschaft einhergeht, ist nicht ganz klar, nach Id. 4, 1321 für das Wallis (dessen Mundarten teilweise Assimilation /-nd-/ > /-̠n-/ kennen) aber am ehesten anzunehmen. Für Triesenberg (wo wohl nur die Bedeutung 'Weide, Wiese' in Frage kommt) wäre Büne der einzige Fall, wo diese Assimilation noch fassbar würde. Der Umstand freilich, dass der Worttyp bei den Bündner Walsern ganz zu fehlen scheint (nach RN 2), muss auch hier zur Vorsicht mahnen, zumal er auch bei uns nur vereinzelt und unsicher auftritt.


Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Allein