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Brüel

br̊¬¼l
m. (n.), 1. 'sumpfige, feuchte Wiese (meist in der Niederung an einem Bach oder Fluss gelegen)'; 2. 'in eine fette Wiese umgewandelter Ort oder Vorplatz eines Ortes, wo ehedem ein Gehölz oder eine Viehweide war'; 3. 'Baumgarten'. Vgl. Jutz 1, 466; Id. 5, 594ff.; Arnet 1990, 56; Bach II/1, 379.

Ahd. broil, bruil 'Auland', mhd. brüel m. 'wasserreiche, buschige Wiese, Aue, Rasenplatz'. Das Wort beruht auf gall. *BROGILOS 'eingehegtes Gehölz, Gebüsch' (Sonderegger 1958, 194f.; Hammer 1973, 101f.; Stricker 1981b, 21f.; vgl. auch Kluge 1989, 109).

Jutz 1, 466 erwähnt, dass Brüel bereits mehr Flurname als Appellativ sei. Heute ist es bei uns nur noch Namenwort.

Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Allein
 Nominal verbunden